Theater

Peter Pan…
… und der Wunsch, für immer ein Kind zu sein.

Peter Pan_CollageAn der Hubäckerschule ist es mittlerweile schon Tradition, dass sich die dritten und vierten Klassen in der Weihnachtszeit auf den Weg ins Theater machen. So ging es dieses Jahr von Hockenheim aus mit dem Zug ins Nationaltheater nach Mannheim. Dort sahen sich die Kinder mit ihren Lehrerinnen das Theaterstück Peter Pan an. An dieser Stelle sei dem Verein der Freunde und Förderer der Hubäckerschule ganz herzlich gedankt, der den Kindern die Zugfahrt bezahlte!

Peter Pan, der Junge, der nie erwachsen werden möchte und Anführer der „Verlorenen Jungen“ ist, weckt Wendy und ihre Brüder John und Michael eines Nachts und nimmt sie mit auf die Reise ins Nimmerland. Da die „Verlorenen Jungen“ keine Mütter haben, nimmt sich Wendy dieser Aufgabe an. Aber damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Natürlich erleben die Kinder dort ein riesiges Abenteuer! Käpt’n Hook hat eine Rechnung mit Peter Pan offen, denn Peter ist schuld daran, dass Hooks Hand von einem Krokodil gefressen wurde. Anstelle seiner Hand trägt er nun einen gefährlichen und furchteinflößenden Haken. So geraten auch Wendy und ihre Brüder ins Visier des bösartigen Kapitäns.
Nachdem sich die mutigen Kinder gegen den grässlichen Hook durchgesetzt haben, beschließt Wendy, dass sie nicht für immer ein Kind sein möchte und kehrt, gemeinsam mit ihren Brüdern, zu ihrer Familie zurück.

Das Theaterstück, das 1 Stunde und 45 Minuten dauerte, war durch die tolle Inszenierung für die überaus aufmerksamen Kinder sehr kurzweilig. Das gigantische Bühnenbild ließ sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Ebenso war die musikalische Gestaltung des Theaterstücks sehr vielfältig. Ein rockiger Hook-Song riss die Schülerinnen und Schüler ebenso mit wie ein ruhiges und andächtiges Lied, das von Wendy vorgetragen wurde. Nach langen Zugabe-Rufen wurden die Kinder für ihren Applaus belohnt! Eine Schülerin sagte nach dem Ende der Vorstellung: „Ich hätte mir gewünscht, dass die Schauspieler bei der Zugabe noch einmal von vorne angefangen hätten.“ Ein größeres Lob für das Ensemble des Nationaltheaters kann es wohl nicht geben.

 A. Dargatz

Der Zauberer von Oz:
“Nur Mut – vertrau dir und deinen Freunden”

Schüler, Lehrer und begleitende Eltern der dritten und vierten Klassen der Hubäckerschule besuchten im Alten Theatersaal in Heidelberg das Stück „Der Zauberer von Oz“ von Lyman Frank Baum.

Zauberer von Oz Collage 1

Früher als zum normalen Schulbeginn und in großer Vorfreude trafen sich die Dritt- und Viertklässler der Hubäckerschule, um sich auf den Weg in den Alten Saal des Heidelberger Theaters zu machen. Mit dem Zug ging es zunächst zum Hauptbahnhof, um dort in den Bus umzusteigen, der die Klasse in die Altstadt brachte. Die Verantwortlichen des Theater Heidelberg empfingen die neugierigen Schüler, Eltern und Lehrer sehr freundlich und sorgten für einen geordneten Einlass. Im Foyer blieb nach dem frühmorgendlichen Start in Hockenheim genug Zeit zum Ankommen und Frühstücken.

Dann aber geht es mit einer lauten und betriebsamen Eingangsszene los.

Tante Em, Onkel Henry und alle Erwachsene sind in Hektik und so mit ihrer Arbeit in einem Paketversand beschäftigt, dass alle Bemühungen der jungen Dorothee, Aufmerksamkeit zu erregen, ins Nichts schlagen. Niemand hat Zeit für sie. Dorothee langweilt sich sehr.

Wie in der Romanvorlage bricht plötzlich ein Wirbelsturm los und Dorothee landet mit ihrem Hund Toto (einem Kuscheltier) im Land der Mumkins, kleine, vielfarbige, sympathische Wesen, die als Handpuppen zwischen Vorhangstreifen in Erscheinung treten. Die gute Hexe des Nordens, die in einem mit etlichen Kuscheltieren bestückten Kleid auf Rollschuhen über die Bühne gleitet, freut sich diebisch, dass Dorothee bei ihrer Landung aus der Luft mit einem Paket die böse Hexe des Ostens getötet hat. Das tut Dorothee natürlich sehr leid und außerdem will sie sofort wieder zurück zu ihrer Tante und ihren Onkel nach Kansas. Die gute Hexe gab ihr dazu den Rat, dem gelben Pfad zu folgen, der sie in die Smaragdstadt zum großen Zauberer von Oz führt. Dieser gelbe Pfad wird durch eine abschüssige Drehbühne verkörpert, die mehrfach zum Einsatz kommt, unter anderem in der Eingangsszene als Paketband.

Auf ihrem Weg zum Zauberer von Oz lernt Dorothee die Vogelscheuche, die nur Stroh im Kopf hat, den Blechmann, der kein Herz hat und den Löwen ohne Mut kennen. Diese drei Haupatdarsteller beindrucken durch markante Kostüme und durch ihr ganz persönliches Schicksal. Alle zusammen ziehen sie weiter und erleben auf ihrer langen Odyssee ein Abenteuer nach dem anderen und treffen auf zum Teil recht fantastische Gestalten.

Wie es sich im Märchen gehört, treffen die Gegensätze Gut und Böse aufeinander und am Ende siegt natürlich das Gute über das Böse. Den tapferen Begleitern Dorothees erfüllte der sich als ganz normaler Mensch entpuppte Zauberer von Oz ihre dringlichen Wünsche: Der Blechmann erhält ein Herz, die Vogelscheuche Verstand und der Löwe Mut. Dorothee und Toto kehren dank der erst spät erkannten Zauberkraft der magischen Glitzerschuhe zurück nach Kansas.

So mancher Schüler, der die Geschichte durch das vorangegangene Vorlesen in der Schule genau kennt, fing an, berechtigte Vergleiche zu ziehen. Es wurde ein Denkprozess in Gang gesetzt und die Erkenntnis gewonnen, dass vieles auf einer Theaterbühne nicht so ausführlich bzw. realitätsnah wie im Buch oder sogar im Film dargestellt werden kann. So wünschte sich eine Schülerin Toto als echten Hund auf der Bühne und andere Schüler die geflügelten Affen als tatsächlich fliegende Affen.

Die Lehrerinnen suchten auf der Rückreise, die wie schon die Hinreise mit Bahn und Bus im öffentlichen Verkehrsverbund reibungslos verlief, das Gespräch mit den Kindern und kamen zur Erkenntnis, dass erfreulicherweise viele Details aus der über 100 Jahre alten Vorlage bei dieser Inszenierung erhalten blieben.

Der Theaterbesuch wird den Kindern und den Erwachsenen noch lange in Erinnerung bleiben.

Zauberer von Oz Collage 2Bilder der Klasse 4a, Bericht von C. Pawelski

 

Zirkus Bachelli zu Besuch

… Schülerinnen und Schüler des Bach-Gymnasiums beeindruckten unsere Grundschüler

Zirkus Bachelli_Collage

In der vorletzten Schulferienwoche wurden die Huschu-Kids für ihr Arbeiten im letzten Schuljahr mit einer besonderen Veranstaltung belohnt. Der Zirkus Bachelli war zu Besuch in unserer Turnhalle und was dieser zu bieten hatte, löste bei den meisten Kindern sehr großes Erstaunen aus. Egal ob die Schülerinnen und Schüler des Bach-Gymnasiums ihr Können auf dem Einrad, dem Trapez, beim Seiltanz, beim Einradfahren oder beim Diabolo spielen unter Beweis stellten. Ihre Leistungen waren sehr beeindruckend und so manches Kind konnte sich nicht vorstellen, dass sie keine professionellen Artisten vor sich hatten.

Die Vorstellung wurde von einem großen Applaus gekrönt und in den Klassenzimmern war den ganzen weiteren Vormittag die Rede von den tollen Vorführungen und die ein oder andere Jongliereinlage wurde von den Kindern einstudiert.

Ronja Räubertochter

… mit über 120 Schülern, Lehrern und Eltern machten sich die Dritt- und Viertklässler auf den Weg ins Nationaltheater nach Mannheim

Mit über 120 Kindern, Lehrern und Eltern machten sich die Klassen 3 und 4 der Hubäckerschule am Freitag auf den Weg ins Nationaltheater Mannheim. Nach dem Treff am Bahnhof und der Zugfahrt nach Mannheim ging es zu Fuß trotz regnerischem Wetter zum Theater.

Collage Regen

Die Klassen waren gut vorbereitet auf das Stück und das Besondere einer Theateraufführung, dazu hatten sie sich sogar zuvor mit dem Theaterknigge vertraut gemacht. Nach dem langen Weg ins Theater warteten die Kinder noch eine Weile im Theater und konnten sich dort noch kurz stärken. Sie konnten es kaum erwarten, den Theaterraum zu betreten und waren sehr gespannt auf die Inszenierung.

Ronja Räubertochter - Weg

Als es dann endlich soweit war und die Schüler gerade Platz genommen haben, ging es mit dem Theaterstück direkt los. Zwei Räuber empfingen ihre Gäste auf humorvolle Art und Weise und schon befanden sich die Kinder mitten im Mattiswald.

Sie waren geradezu gebannt von den schauspielerischen Leistungen und dem schlichten, aber trotzdem sehr einfallsreichen und cleveren Bühnenbild. Nur ein zwei Kniffe und schon waren aus dem tiefen Höllenschlund urige Holztische für Mattis‘ Räuberbande geworden. Ebenso beeindruckend waren die Gesangseinlagen der Künstler, die mit dumpfen Schläge untermauert wurden, die live durch das Schlagen mit Tischtennisschlägern auf Plastikrohre erzeugt wurden. Bemerkenswert war die Stille und hohe Aufmerksamkeit der Schüler während der eineinhalbstündigen Aufführung, die sicherlich als Kompliment für die Darsteller zu interpretieren ist.

Ronja Räubertochter - Theater innen

Als die Gruppe wieder in Hockenheim angekommen war, fragte doch so manches Kind, warum man nicht jeden Tag ins Theater fahren könnte.

Als Tochter des Räuberhauptmanns Mattis hat Ronja ein unbeschwertes Leben. Sie fühlt sich wohl unter den wilden Männern, die das fröhliche Mädchen in ihr Herz geschlossen haben. Leidenschaftlich und lebenshungrig erkundet sie den tiefen Wald – „Hallo Gefahren, hier komme ich!“ – und begegnet bösartigen Graugnomen und Wilddruden. Sie findet heraus, wovor sie sich in der Wildnis hüten muss und darf endlich den Höllenschlund sehen, der die Mattisburg in zwei Teile spaltet. Hier begegnet sie Birk, dem Sohn von Räuberhauptmann Borka, Mattis größtem Feind. Zum Entsetzen ihres Vaters hat sich Borkas Räuberbande im anderen Teil der Mattisburg niedergelassen. Ronja beginnt, sich ihre eigenen Gedanken zu machen, und gerät zunehmend in Konflikt mit ihrem Vater. Und während sie und Birk unzertrennliche Freunde werden, spitzt sich der Streit zwischen den verfeindeten Räuberbanden zu. Schließlich muss Ronja sich entscheiden, zu wem von beiden sie stehen will – zu ihrem Vater Mattis oder zu ihrem Freund Birk …
Mit Ronja Räubertochter hat die schwedische Autorin Astrid Lindgren eine Figur geschaffen, die dem kindlichen Wunsch, die Welt mit all ihren Facetten zu erfahren und zu begreifen, kompromisslos und voller Lebensfreude nachgeht. Dabei müssen Ronja und ihre Eltern lernen, einander loszulassen. Dies zu erkennen könnte für die begeisterten HUSCHU-Kinder eine weitere Erfahrung gewesen sein. Dass Theater kein Fernsehen ist, sondern live geschieht und seinen Reiz durch die Wechselwirkung von Bühne und Zuschauer bezieht, war für die Schüler eine interessante Erkenntnis.

An der Arche um Acht

Theater im Pumpwerk Hockenheim

Pumpwerk_An der Arche um acht

Am Freitag, dem 18. Oktober 2013 machte sich eine ziemlich lange Karawane aus allen Dritt- und Viertklässlern auf den Weg zum Pumpwerk. Dort wurden die Kinder bereits sehnlichst erwartet. Eine Taube hieß die Schülerinnen und Schüler willkommen und schon war man mitten in der Erzählung von Ulrich Hub: Zwei Pinguine hatten eine Bordkarte für die Arche Noah erhalten. Es stellte sich das Problem, dass die Pinguine normalerweise immer zu dritt unterwegs waren und die beiden glücklichen Eintrittskartenbesitzer zunächst nicht wussten, was sie tun sollten. Da sie in einem klaren Moment aber erkannten, dass man Freunde nicht im Stich lassen kann, überlegten sie sich, ihren Freund mit auf die Arche Noah zu schmuggeln. Dort mussten sie ihn immer wieder vor der Taube, die das Leben an Bord organisierte und für Ordnung sorgte, verstecken… ein lustiges und tiefgründiges Abenteuer begann.
Voller Spannung lauschten die Schüler dem von Veronika Degler inszenierten Stück. Dabei gab es auch viel zu lachen. In der Erzählung stellten sich die Tiere auch immer wieder die Frage nach Gott, dessen Wirken und Existenz, was die Kinder zu entsprechenden Gedanken einlud. Die Dritt- und Viertklässler waren, ebenso wie ihre Lehrerinnen, durch die Leistung der Schauspielerin und deren kreativen Einsatz des Bühnenbildes sehr beeindruckt.