Vortrag Lernstrategien

Leichter und erfolgreich lernen – Eltern legen Grundlagen

Vortrag von Karen Keller an der Hubäckerschule mit Unterstützung des Freundeskreises

Vortrag Lernstrategien 2014

Dass Kinder neugierig sind und eigentlich gerne lernen ist nichts Neues. Dass Eltern aber in der Unterstützung des Lernens viel tun können, ohne es ihren Kindern abzunehmen gerät manchmal in Vergessenheit. Dies wollte und konnte Frau Karen Keller, Diplombetriebswirtin mit pädagogischen Schwerpunkten und Mutter vor einer gespannten Elternschaft in der Aula der Hubäckerschule interessant und hilfreich vermitteln. Dabei spannte Sie den Bogen von der Konzentration bis zur Motivation. So ging sie auf die Ablenkung beim Lernen, den geeigneten Lernplatz, die Einteilung der Hausaufgaben, die Vorbereitung von Klassenarbeiten und die Möglichkeiten der Eltern sie dabei zu unterstützen ein.

Mit ihren sehr persönlich gefärbten Ausführungen, gewürzt mit eigenen Erlebnissen und Erziehungstipps behielt sie immer die Förderung des Kindes im Auge. Vor allem der Verlust der Konzentration durch den gestiegenen TV- und Konsolenkonsum (PC, Handy, Smartphone etc.) wurde durch prägnante Zahlen aus der Hirnforschung und dem Alltag belegt.

Nach dem Motto „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ verdeutlichte sie mit Beispielen, dass wenige, aber klare Regeln im Elternhaus den Boden für frühes und späteres Lernen bereiten. Klar vertrat sie die Meinung, dass nicht die Schule, sondern zuerst die Eltern für die Lerngrundlagen zuständig seien. Als die wichtigsten Grundlagen für eine lebenslange Motivation nannte sie die materielle Verknappung, Selbständigkeit durch Pflichten, echtes Lob, Ermutigung, konstruktive Kritik, Übereinstimmung in der Erziehung zu Hause und Zeit für die Kinder. Durch ihren lockeren, aber verständlichen und konkreten Vortrag wurde manche unangenehme Wahrheit lächelnd verstanden. In keinem Augenblick hatten die Zuhörer das Gefühl Rezepte vermittelt zu bekommen, sondern vielmehr praktische Tipps und Anregungen. So hatten die zahlreichen Zuhörer am Ende trotz sicher oft gegensätzlicher Meinungen jede Menge Anregungen und praktische Tipps um die Erziehung zu Hause vielleicht neu zu überdenken.

Mit viel Applaus, einem Dankeschön des Freundeskreises und einem Blumenstrauß durfte Rektor Richard Zwick die Referentin nach einem interessanten und hilfreichen Vortrag verabschieden.